11 Dez

Eishoppers mit Rang 10 weiter in der Bundesliga, Damen belegen Platz 6

Aus: Wetterauer Zeitung vom 11.12.2014

(pf) Im jährlichen Wechsel zwischen Frankfurt und Krefeld tragen die Landesverbände Hessen und NRW die Bundesliga West der Eisstockschützen aus. In diesem Jahr war wieder die Eissporthalle in der Mainmetropole Spielort. 11 Damen- und 14 Herrenmannschaften ermittelten in einer Doppelrunde (Wettkampfdauer am Samstag und Sonntag insgesamt 14 Stunden) die Teilnehmer für die deutsche Meisterschaft und die Absteiger. Für die beiden Eishoppersmoarschaften war der jeweilige Klassenerhalt das vorgegebene Ziel. Die Damen, die mit Ute Döring, Heike und Katharina Meinhardt sowie Daniela und Inge Müller angetreten waren erwischten einen mittelprächtigen Start.
Überraschende Siege, u.a. zweimal gegen den späteren Dritten Eintracht Frankfurt, aber auch unglückliche wie unnötige Niederlagen (Köln, Solingen) prägten praktisch den gesamten Turnierverlauf. Trotzdem war man am Ende mit Platz sechs (hier entschied bei Punktgleichheit von 21:19 das bessere Stockpunkteverhältnis zu Gunsten des MESC Mörlenbach) recht zufrieden, war doch der Abstand zu den Spitzen- mannschaften kleiner geworden und der Klassenerhalt gesichert. Siegerinnen wurden die Damen vom RSV Wetzlar-Büblingshausen (33:7 Punkte) vor EC Krefeld (31:9) und Eintracht Frankfurt (26:14). Diese drei Clubs vertreten nun die Region bei der Deutschen Meisterschaft im Januar im bayrischen Regen.
Das Eishoppers-Herrenteam spielte mit Rainer Kendel, Herbert Neumaier, Rainer Pfeffer, Gerhard Schliebe sowie Werner Reiter. Wie üblich hatte man einen schwachen Start und spielte auch im gesamten Turnierverlauf weit unter seinen Möglichkeiten. Wichtig war jedoch, dass die Spiele gegen die Moarschaften die im Endklassement hinter den Kurstädtern lagen (Solingen, Uerdingen, Mainzlar und Eintracht Frankfurt 2) an beiden Tagen allesamt erfolgreich bestritten wurden.
Insgesamt 17:35 Punkte reichte für Platz 10, und da neben dem TV Mainzlar mit Frankfurt 2 und dem nicht angetretenen KSV Baunatal weitere hessische Teams im Endklassement schlechter platziert waren, hatten die Bad Nauheimer die Zugehörigkeit in der Bundesliga für ein weiteres Jahr gesichert.
Sieger des Wettbewerbes wurde wieder einmal die erste Mannschaft aus Büblingshausen (45:7 Punkte) vor dem EC Krefeld (42:10) und dem EC Wülfrath (39:13), die sich noch vor der in den letzten Jahren äußerst erfolgreichen Frankfurter Eintracht (37:15) platzieren konnten. Somit fahren die Rheinländer neben den beiden Erstplatzierten ebenfalls zur Deutschen Meisterschaft.